Peg Koedel übernimmt die Leitung des ZCOM Zuse-Computer-Museums
Im ZCOM Zuse-Computer-Museum hat ein neuer Abschnitt begonnen: Seit Kurzem steht Peg Koedel an der Spitze des Hauses. Die gebürtige Rostockerin ist Medienpädagogin und gilt als ausgewiesene Expertin für digitale Archivierung und digitale Bildung.
Ihr Studium der Informationswissenschaften an der Fachhochschule Potsdam absolvierte Koedel mit dem Schwerpunkt digitale Archivierung und Dokumentenmanagement. Ziel ihrer Ausbildung war es, fundierte Kompetenzen in der digitalen Sicherung, Pflege und Zugänglichmachung von Archivbeständen zu erwerben. Im Anschluss sammelte sie internationale Erfahrungen als Dozentin und Beraterin für digitale Bildung und Archivierung in verschiedenen Bildungsprojekten in Deutschland, Afrika und Südostasien. Zuletzt entwickelte sie innovative Bildungskonzepte für den digitalen Wandel in Archiven und Bildungseinrichtungen.
Peg Koedel baut in ihrer neuen Position mit großer Wertschätzung auf den Errungenschaften ihrer Vorgängerin Andrea Prittmann auf. Deren Engagement hat das ZCOM zu einem lebendigen Ort der Begegnung und des Lernens gemacht. Koedel betont, dass es ihr ein Anliegen ist, diese erfolgreiche Arbeit fortzuführen und das Museum gemeinsam mit dem engagierten Team, das sie in den ersten Wochen als äußerst motiviert und kompetent kennengelernt hat, weiterzuentwickeln.
Gemeinsam mit dem Förderverein und der ZCOM-Stiftung verfolgt das Museum das Ziel, die Bildungsangebote und Projekte weiterhin erfolgreich auszubauen und an neue gesellschaftliche Herausforderungen anzupassen. Die neue Leitung freut sich besonders darauf, mit einem so engagierten Team zusammenzuarbeiten und gemeinsam neue Wege zu gehen, um das Museum als innovativen Lern- und Erlebnisort für alle Generationen zu stärken.

Stellenausschreibung Museumsleitung
Das ZCOM Zuse-Computer-Museum widmet sich der Entwicklung der Daten- und Informationsverarbeitungsgeschichte – beginnend bei ihren Wurzeln und endend in der Gegenwart. Dabei werden auch aktuelle technische und gesellschaftliche Entwicklungen sowie Innovationen aufgezeigt. Das Museum versteht seine Ausstellung als generationsübergreifenden Lern- und Begegnungsort, der mit Hilfe zahlreicher Exponate aus der Geschichte des Computers ein Verständnis dafür vermittelt, welche Entwicklungen notwendig waren, um tonnenschwere Rechner auf die Größe eines Smartphones schrumpfen zu lassen. Darüber hinaus zeigt das Museum durch die Anbindung an gesellschaftliche Veränderungen, insbesondere im 20. Jahrhundert, das Potenzial dieser Entwicklung. Gleichzeitig werden kritische digitale Tendenzen thematisiert, die sich in der Gegenwart beispielsweise in den Bereichen Datenschutz, Privatsphäre und Onlinesucht äußern. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen der Erfinder des ersten Computers, Konrad Zuse, der auch als Künstler bekannt war, sowie die Datenverarbeitungssysteme des Kombinats Robotron. Neben der Ausstellung bietet das ZCOM Workshops, Vorträge, Events und Open Labs an.
WeiterlesenStellenausschreibung wissenschaftliches Volontariat
Das ZCOM Zuse-Computer-Museum widmet sich der Entwicklung der Daten- und Informationsverarbeitungsgeschichte – beginnend bei ihren Wurzeln und endend in der Gegenwart. Dabei werden auch aktuelle technische und gesellschaftliche Entwicklungen sowie Innovationen aufgezeigt. Das Museum versteht seine Ausstellung als generationsübergreifenden Lern- und Begegnungsort, der mit Hilfe zahlreicher Exponate aus der Geschichte des Computers ein Verständnis dafür vermittelt, welche Entwicklungen notwendig waren, um tonnenschwere Rechner auf die Größe eines Smartphones schrumpfen zu lassen. Darüber hinaus zeigt das Museum durch die Anbindung an gesellschaftliche Veränderungen, insbesondere im 20. Jahrhundert, das Potenzial dieser Entwicklung. Gleichzeitig werden kritische digitale Tendenzen thematisiert, die sich in der Gegenwart beispielsweise in den Bereichen Datenschutz, Privatsphäre und Onlinesucht äußern. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen der Erfinder des ersten Computers, Konrad Zuse, der auch als Künstler bekannt war, sowie die Datenverarbeitungssysteme des Kombinats Robotron. Neben der Ausstellung bietet das ZCOM Workshops, Vorträge, Events und Open Labs an.
WeiterlesenAbschiedsworte
Im ZCOM Zuse-Computer-Museum wird es im neuen Jahr eine personelle Veränderung geben. Ich, Andrea Prittmann, langjährige Leiterin, verlasse es. Ich baute das ZCOM Zuse-Computer-Museum als einen Ort auf, der mehr ist, als Industriekultur und historische Computer zu bestaunen. Es bietet eine einzigartige Begegnung mit Geschichte, Kunst, Wissenschaft und Kultur. Durch Objekte, interaktive Elemente, verschiedene Ausstellungen, Veranstaltungen und Projekte lädt es dazu ein, die digitale Welt verstehen zu lernen, zu reflektieren, sich inspirieren zu lassen und sich mit den Chancen, Risiken und Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft auseinanderzusetzen. Durch verschiedene Formate der kulturellen Teilhabe bietet es eine offene Plattform, die demokratische Prozesse stärkt und zur kritischen Auseinandersetzung mit den Auswirkungen technologischer Entwicklung einlädt. Das innovative Ausstellungskonzept wurde bereits mit dem Sächsischen Museumspreis und die pädagogische Arbeit erst kürzlich mit dem Sächsischen Medienpädagogischen Preis ausgezeichnet.
WeiterlesenKreative Workshops und spannende Führungen zur Advents- & Weihnachtszeit
Das ZCOM Zuse-Computer-Museum lädt auch in diesem Jahr zu einem vielfältigen Advents- und Weihnachtsprogramm ein. Ob kreative Workshops für Kinder und Jugendliche oder öffentliche Führungen für die ganze Familie: Hier ist für alle und jeden etwas dabei:
WeiterlesenSonderausstellung „Behind His Glasses“. Was inspirierte Konrad Zuse?
Künstler und Erfinder
Konrad Zuses Einfluss erstreckt sich sowohl auf die Welt der Technik als auch auf die Kunst. Die Sonderausstellung „Behind His Glasses. Von Skizzen, Vorbildern und Konrad Zuses Konstruktion der Welt.“ wirft einen Blick auf die Person hinter den markanten Brillengläsern: den Erfinder, Künstler und seinen Ideenkosmos. Anhand von ausgewählten Werken wird deutlich, welche Einflüsse sein Denken und Handeln inspirierten und sich in seinem Schaffen widerspiegeln. Sie zeigt noch nie in Hoyerswerda präsentierte Kunstwerke Zuses aus der Privatsammlung von André Döhring (Dresden) und Friedrich Krumme (Bad Hersfeld). Unterstützung erhält das ZCOM nicht nur aus der Region durch den Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien und die Lausitzer Seenland Stiftung, sondern auch von der Ernst-von-Siemens-Kunststiftung aus Berlin. „Die Ausstellung ‚Behind His Glasses‘ würdigt das facettenreiche Erbe von Konrad Zuse, sowohl als Technologiepionier als auch als Künstler. Die Unterstützung dieser Ausstellung, die sich hauptsächlich auf Zuses künstlerisches Schaffen konzentriert und die harmonische Verschmelzung von Technologie und Kunst zeigt, folgt auf die Vermittlung der Kunstbibliothek Zuses an das Museum durch die Ernst von Siemens Kunststiftung“, freut sich Martin Hoernes, Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung.
WeiterlesenAdvents- und Weihnachtsprogramm
Alle Jahre wieder – Weihnachten steht vor der Tür. Auch in diesem Jahr bietet das ZCOM ein Veranstaltungsprogramm mit weihnachtlichen Workshops und Führungen an, die nicht nur Computer- und Technikfans begeistern. Wie wärs mit einem selbstgemachten Geschenk für die Liebsten? In zwei Workshops vor dem zweiten bzw. dritten Adventswochenende (am Freitag, den 8.12. bzw. 15.12) kann im ZCOM ab 14 Uhr gebastelt werden. Unter Anleitung werden leuchtende Karten und Weihnachtsdeko mit Hilfe eines Lasercutters hergestellt. An zwei Nachmittagen der letzten Jahreswoche, zwischen Weihnachten und Silvester werden außerdem öffentliche Führungen zur Geschichte des Computers angeboten. Die Veranstaltungen sind im Eintrittspreis enthalten. Für die Workshops sind zusätzlich zwei Euro Materialpauschale zu entrichten. Weitere Infos und Anmeldung telefonisch oder über die Veranstaltungsseite.
WeiterlesenDie Digitalisierung der Milchstraße
kostenfreier Vortrag von Prof. Dr. Matthias Steinmetz am 19.09.2023 ab 17 Uhr
Im Vortrag stellt Prof. Dr. Matthias Steinmetz (AIP) vor, wie die enormen Datenmengen der GAIA-Sonde mit modernster Rechentechnik analysiert werden:
Die Milchstraße ist unsere Heimatgalaxis. Zusammen mit der Sonne ziehen etwa 100 Milliarden Sterne verschiedenen Alters ihre Kreise um das galaktische Zentrum. Die Milchstraße ist dabei ein typischer Repräsentant einer ganzen Klasse von Galaxien, den sogenannten Spiralgalaxien, wie sie im Universum viele Milliarden Mal vorkommen. Doch wie hat sich unsere Galaxis gebildet? War es in einem gewaltigen „Urkollaps“ vor 10 Milliarden Jahren oder bildete sie sich langsam durch das sukzessive Verschmelzen kleinerer Galaxien, wie es die Kosmologie vorhersagt? Ist letzteres der Fall, so sollte es Überreste geben, die von solchen galaktischen Zusammenstößen zeugen. Doch wurden diese Überreste über die Jahrmilliarden bis nahe zur Unkenntlichkeit ausgewaschen. Die neusten Großprojekte vom Boden und im Weltraum erlauben es jedoch, systematisch mit modernen Datenanalysemethoden und der Verwendung von künstlicher Intelligenz besagte Überbleibsel aufzuspüren und so die Entstehungsgeschichte unserer Milchstraße zu rekonstruieren.
Text: Matthias Steinmetz

Aktionstag: Technik trifft Bewegung
Sonntag, 17. September 2023, 10-17 Uhr, Eintritt frei.
Vom Mensch zur Maschine:
Im Rahmen der IKW 23 unter dem Motto „Neue Räume – Nowe rumy“ laden wir Sie ein, Vielfalt zu entdecken und zum Aktionstag selbst in Bewegung zu geraten bzw. andere Maschinen zu bewegen. Beim Abtauchen in die digitalen Räume der Maschine ist es egal, welche Sprache man spricht, solange sie in 1 und 0 umgewandelt wird. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Computers, das Zusammenspiel zwischen Motoren und Programmierung, Mensch und Maschine. Wir feiern gemeinsam einen interaktiven Tag für Familien, Entdeckungsfreudige, Retrogamer, Tüfftler, Musikbegeisterte, Junggebliebene; kurz gesagt für alle, die Freude am Entdecken, Ausprobieren und Austausch haben. Wir präsentieren Ihnen ein Museum zum Anfassen, was sich bewegt, piept und brummt. Der Eintritt ist frei!
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