Führungen Oberschule / Gymnasium

 

Geschichte der Rechentechnik

„Sind die Elektronenrechner wirklich so wunderliche Gebilde voller Geheimnisse und Rätselhaftigkeiten? Muß ihre Arbeitsweise tatsächlich all denen verschlossen bleiben, die weder Zeit noch Lust zu einem jahrelangen Studium besitzen?“ Als verspätete Antwort auf diese Frage aus dem Buch „Elektronen rechnen“ von 1957 sagt das ZCOM klar „nein“ und empfiehlt die Überblicksführung zur Geschichte der Rechentechnik. Denn „ohne die überragenden Leistungen der Männer zu verkleinern, die unsere elektronischen Rechengeräte geschaffen haben, kann man doch feststellen, daß diese modernsten Rechenmaschinen keineswegs geheimnisumwoben, sondern zunächst nur fremdartig sind.“

  • empfohlen für: Klasse 5 – 12
  • Dauer: ca. 45 Minuten
  • Fachbezug: Geschichte, Informatik, Technik und Computer
  • Preis: 30 Euro (einmalig) zzgl. Eintritt (p.P.)
  • Anmeldung: 14 Tage vorher
  • Teilnehmerzahl: max. 25

Die denkende Maschine

– eine Zeitreise –

Isaac Asimov formulierte bereits 1942 die sog. Gesetze der Robotik. Gesetz Nr.1 lautete: „Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen.“ Dahinter verbirgt sich die Befürchtung, ein Maschinenwesen könne zu Bewusstsein gelangen und sich gegen seine Erbauer wenden. Innerhalb der Führung werden solche Gedankengänge thematisiert und gefragt, wie Menschen in unterschiedlichen historischen Epochen über das Bewusstsein des Menschen dachten und ob Roboter bzw. Computersysteme ein Verständnis ihrer selbst entwickeln könnten.

  • empfohlen für: Klasse 8 – 12
  • Dauer: ca. 45 Minten
  • Fachbezug: Geschichte, Informatik, Ethik, Philosophie
  • Preis: 30 Euro (einmalig) zzgl. Eintritt (p.P.)
  • Anmeldung: 14 Tage vorher
  • Teilnehmerzahl: max. 25

Vom Nutzen und Werden des Computers

Der gegenwärtige Blick auf einen Computer ist geprägt von dessen Allseitigkeit: Egal, ob Bildbearbeitung, Tabellenkalkulation, Videonachricht, Musik hören, Filme schauen… der Computer macht fast alles möglich. Diese Fähigkeiten setzten aber nicht schlagartig ein, sondern sind das Resultat einer beständigen Weiterentwicklung. Eng gekoppelt an gesellschaftliche, wirtschaftliche und militärische Bedürfnisse, wandelte sich Wahrnehmung als auch Einsatzgebiet des Computers. Die Führung zeigt diesen Veränderungsprozess, beginnend beim Wunsch nach Rationalisierung durch sog. Hollerithmaschinen, über frühe Datenverarbeitung in Rechenzentren und Unternehmen, hin zu den Freizeitgestaltungsmaschinen der 1980er und endet bei den omnipräsenten Begleitern und Erweiterungen menschlicher Defizite in der Gegenwart.

  • empfohlen für: Klasse 7 – 12
  • Dauer: ca. 45 Minuten
  • Fachbezug: Geschichte, Informatik, Gemeinschaftskunde
  • Preis: 30 Euro (einmalig) zzgl. Eintritt (p.P.)
  • Anmeldung: 14 Tage vorher
  • Teilnehmerzahl: max. 25

Speichern-Rechnen-Eingeben

Daten, die nichts weiter sind als in Pappe gestanzte Löcher. Trommelspeicher mit dem Gewicht hunderter Kilo und dem Speichervermögen einer SIM-Karte, Ringe als RAM, Nadeln als Drucker oder Elektronenröhren als Denkzellen… Der Fortschritt des Computers wird häufig sichtbar in der Erneuerung seiner Peripheriegeräte, denn die Miniaturisierung auf Mikrochips findet unter dem Gehäuse statt und ist deshalb schwer greifbar. Die Führung beleuchtet diese Wandlungen an entsprechenden Exponaten und gibt ein Verständnis der Dynamik dieses Prozesses.

  • empfohlen für: Klasse 5 – 12
  • Dauer: ca. 45 Minuten
  • Fachbezug: Geschichte, Informatik, Ethik, Technik und Computer
  • Preis: 30 Euro (einmalig) zzgl. Eintritt (p.P.)
  • Anmeldung: 14 Tage vorher
  • Teilnehmerzahl: max. 25

Selbsterkundung mit Auswertung

Für Schulklassen, die das Museum auf eigene Faust erkunden möchten, bietet sich die Möglichkeit, dies mit Hilfe von Arbeitsblättern zu tun. Darauf finden sich diverse Aufgaben und Fragen, die innerhalb der Ausstellung bewältigt werden müssen. So gilt es beispielsweise ein Programm am KC 85 zu schreiben, einen Plotter zu programmieren oder mit Stäbchen Rechnungen zu bewältigen. Eine abschließende gemeinsame Auswertung ist zudem möglich.

  • empfohlen für: Klasse 5 – 12
  • Dauer: frei bestimmbar
  • Fachbezug: Geschichte, Informatik, Technik und Computer, Gemeinschaftskunde
  • Preis: 30 Euro (einmalig) zzgl. Eintritt (p.P.)
  • Anmeldung: 14 Tage vorher
  • Teilnehmerzahl: max. 25

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