Die Stiftung
Die gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts hat ihren Sitz in Hoyerswerda. Hauptstifter sind die Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda und das Konrad Zuse Forum Hoyerswerda e.V. „Die Stiftung bezweckt die Förderung kultureller Bildung im Allgemeinen. Sie bezweckt im Speziellen die Erhaltung, Förderung und Verbreitung des Wissens über die Geschichte und Entwicklung des Computers sowie über die Persönlichkeit von Prof. Dr. Konrad Zuse sowie seiner Leistungen als Erfinder und Künstler.“(Satzung §2 (1)) Das Ziel ist der Betrieb des Zuse-Computer-Museums. Dem Stiftungsvorstand gehören Thomas Delling, Christian Frank und Uwe Brähmig an.
Unser Team
Andrea Prittmann
Museumsleitung
03571 2096080
andrea.prittmann@zuse-computer-museum.com
Klaudia Reps
Mitarbeiterin Verwaltung
03571 2096080
verwaltung@zuse-computer-museum.com
Marcus Matics
Stellvertretender Leiter, Mitarbeiter Vermittlung/Sammlung
03571 2096080
museum@zuse-computer-museum.
Michael Frech
Mitarbeiter Technik
03571 2096080
technik@zuse-computer-museum.com
Antje Koss
Servicemitarbeiterin, Besucherbetreuung
03571 2096080
service@zuse-computer-museum.
Christoph Höppe
Servicemitarbeiter, Besucherbetreuung
03571 2096080
service@zuse-computer-museum.
Fabian Specht
Mitarbeiter Marketing
03571 2096080
marketing@zuse-computer-museum.
Die Sammlung – unser Herzstück
Die Sammlung reflektiert im Wesentlichen die revolutionäre Entwicklung der Informationstechnologie im 20. Jahrhundert. Im Fokus stehen die schöpferischen Leistungen des Computervaters Zuse. Ohne Zweifel gehören die von ihm entwickelten voll funktionsfähigen programmgesteuerten und frei programmierbaren Rechenmaschinen Z11, Z22, Z23, Z25 sowie die Peripherie Z60, Z64 und originales Schriftgut, Kunstwerke zu den herausragenden Exponaten der Sammlung. Ergänzt werden diese durch Lochkartenmaschinen von IBM zur Auswertung von Lochkarten als Programmträger und Datenspeicher, als eine der Voraussetzungen für die Entwicklung moderner Rechenmaschinen und Datenverarbeitungsanlagen sowie Systeme von Apple, Robotron, Nixdorf etc.
Mit dem Aufbau eines Zuse-Archivs mit über 6.000 Dokumenten ist eine Anlaufstelle zu Fragen über die Entwicklungsgeschichte des Computers, insbesondere über Konrad Zuse und sein Lebenswerk, geschaffen worden. Hier findet man über ein Datenbanksystem neben der allgemeinen Fachliteratur spezielle Bedienungsanleitungen zu Rechnersystemen, Handbücher zu Betriebssystemen, technische Dokumentationen sowie viel Wissenswertes zu Programmiersprachen. Darüber hinaus sind Systemunterlagen, Konstruktions- und Bauschaltpläne von mehreren Zuse-Maschinen der ehemaligen Zuse KG, Patent- und Offenlegungsschriften, das Handbuch zur ersten höheren Programmiersprache der Welt, Kunstdrucke, Fotos und vieles andere mehr von und über Konrad Zuse archiviert. Seit Anfang dieses Jahres besitzen wir auch eine 800 Bücher zählende Kunstbibliothek, die ehemals Zuse gehörte und einige Werke sind als seine Inspirationsquelle deutlich zu erkennen.